arcus-026.jpg


Das Einstellen aller Klappen ist natürlich bei einem Modell mit 8 Klappenfläche nicht gerade einfach. Zum Einsatz kommen an der Powerbox Royal SRS 2 Empänger der Fa. Graupner SJ GR-16, da diese im digitalen Summensignal 16 Kanäle übertragen. Und selbst mit der Anzahl von 16 Kanälen wird es schon eng, dafür muss dann die Matchfunktion der Powerbox Royal ihre Dienste verrichten.

Die Einstellungen sind auf der Seite des Herstellers der Fa. EMS-Modell alle übersichtlich dokumentiert. Aber der Chef Ralf Scheifele steht immer allen Kunden mit Rat und Tat zur Seite und gibt wertvolle Tips und Tricks. So gefällt das jedem Modellflieger....

  

Einstellungen: image007.jpg

  • Schwerpunkt ( 60 mm)
  • Seitenruder (- + 30mm)
  • Höhenruder (- + 7mm)
  • Querruder außen (- 8 + 12mm)
  • Flapperon 50-75-100% (von innen nach außen)
  • Querruder innen (- 4 + 6mm)
  • Wölbklappen ( -2 + 3 mm)
  • Störklappen bei Butterfly 50-100%
  • Schleppkupplung ein/aus
  • Einziehfahrwerk ein/aus
  • Radbremse individuell nach Wunsch
  • Landung Störklappen oder Butterfly: Wölbklappen ( -12mm) Querruder ( + 3mm)

Die Programmierung erfolgt mit einer / auf einer Graupner SJ MC-32 Pro. Durch die vielen Möglichkeiten von Flächnmischerprogrammen und Optionen ist die Programmierarbeit wenn man ein wenig sich damit beschäftigt hat im Vorfeld keine Hexerei. In knapp einer Stunde sind alle Ruder soweit eingestellt das nur noch kleiner Feinheiten abzustimmen sind. Es wurde dabei sehr sorgsam jedes Servo einzeln eingestellt und ohne Anlenkung. Dies verhindert das ggf. falsche Servopositionen ein Anschlagen von Ruderflächen einen Schaden verursachen können. Nach einen Gespräch mit Ralf Scheifele dem Chef der Fa. EMS-Modell wurden einige weitere Fragen beantwortet. So werden u.a. alle Klappen der Fläche als Querruder mitgeführt um eine höchstmögliche Dynamik in das Modell zu bekommen. Für die allen bekannte Thermikstellung werden alle 8-Klappen der Fläche um einige mm nach unten gefahren um eine deutliche Verwölbung der Tragfläche zu erreichen und somit den Auftrieb am Modell zu erhöhen. Dies verringert jedoch die Geschwindigkeit des Modells wieder, sprich bremst. Lt. Auskunft ist für den Thermikflug die beste Stellung wenn alle Ruderflächen im Strak (in Nullposition) liegen, denn der Arcus ist kein "Bummelflieger". Er will dynamisch und eher zügig am Himmel bewegt werden. Dies zeigt sich auch in der Wahl des Flächenprofiles, welches an ein dynamisches F3B Profil angelegt ist, was damit auch schon das Einsatzfeld des Arcus aufzeigt. Landungen sollten zügig geflogen werden. 500 Meter Anflug in flacher Form sind genau das falsche. Man sollte den Arcus laufen lassen im Flug. Zur Landung dann beherzt die Butterfly-Stellung setzen bei welcher die Wölbklappen nach unten ausschlagen, und die Querruder nach oben, dabei das Modell aus einer größeren Höhe von ca. 25m direkt auf die Nase stellen. Nach dem Einsatz der Butterfly die unbedingt beibehalten werden sollte und nach dem Setzen nicht mehr zurückgefahren werden sollte, kommen dann zusätzlich noch die Störklappen zum Einsatz um eine optimale Bremswirkung zu erzielen. So gelingen dann perfekte Anflüge und Punktlandungen.

Seite 1   |   Seite 2   |   Seite 3   |   Seite 4