Extra 330 SC - James Bond 007

Der Aufbau

Mit das wichtigste ist ja der Ausbau des Modells. Bei der 007 wurde viel Wert auf Verbesserung gelegt zum Vorgänger, der blauen 330SC. Dabei wurden einige Detaillösungen verbessert und für die Alltagstauglichkeit angepasst. Die Montage des Dessert Aircraft DA-120 in einer überarbeiteten leichteren Version (Feinwuchuchtung und Titan Kúrbelwelle und Pleuel) braucht viel Aufmerksamkeit. An der Vergaser wurde gleich von Beginn an ein Anschluß für den Referenzdruck angelötet mit Silberlot. Auf das montierte Kupferröhrchen kommt ein Tygon-Schlauch der in einen möglichst eine Ort ruhiger Luft gelegt wird. Diese Technik hat sich bewährt und das Laufverhalten spiegelt dies wieder. Als Zündung wird eine angepasste Zündkurve verwendet um ein tiefers Standgas und höhrere Maximaldrehzahlen zu erreichen.

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Beim Tankventil wird ein doppeltes Schraubventil eingesetzt aus dem Hause Secraft, da die Einsatzventile immer schwer aus dem Rumpf gingen beim Vorgängermodell. Als Luftschraube verwende ich vorerst eine Mejzlik 29x10-S LF, ein absolutes Leichtgewicht aus CFK. Damit hat der DA-120 leichtes Spiel und bietet es sonores Klankbild zusammen mit den JMB Dämpfern welche Speziell für diesen DA-Motor angepasste Durchmesser und Krümmerlängen bekamen.

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An der Front wurde etwas experimentiert mit diversen Goldtönen in Bezug auf die Lackierung des Spinners und der Luftschraube. Letztendlich hat den dennoch ein etwas dunklerer Farbton Einzug gehalten nach Abschluß aller Arbeiten.

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Für die Powerbox Mercury Systemweiche aus dem Hause Powerbox Systems wurde in den Rumpf ein Ausschnitt gemacht für den EIN / AUS Taster sowie die Anbringung des Displays. Hier ist gute und genaue Vorarbeit wichtig! Es gibt nur einen Versuch. :-)

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Alle Kabel wurden in Schutzschlauch oder Schutzmantel unterhalb des Electronic-Board auf dem die Akkutechnik und Weiche sitzt versehen. Auch hier ist Aufmekrsamkeit gefragt denn einige Kabel gehen sehr dicht an der Auspuffanlage vorbei und so muß dort der Kabelstrang gut gesichert werden und mit Hitzeschutzband versehen werden.

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Als Stromversorgung kommen wie üblich Akkus von Powerbox Systems zum Einsatz. Diesmal jedoch etwas größer dimensioniert in der 4000er Variante für die Empfängerstromversorgung sowie 2800mAh für die Zündanlage des Motors der über einen Zündschalter aus gleichem Hause geregelt wird. An die Mercury Weiche wurden 2 Graupner Hott GR-16 Empfänger per Bus-Signal angeschlossen. Das minimiert den Kabelsalat und funktioniert perfekt. Die Tanks sind wie üblich PET-Flaschen aus dem Handel. In diesem Fall O2-Flaschen versehen mit Filzpendel und kompletter Verschlauchung und Verschluss von Markus Richter (Richter Tanksystem). Diese Kombination hat sich über Jahre etabliert und der Service von Markus ist perfekt.

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Als eine der letzten Arbeiten wurde die Montage der Servos und Ruderhebel vollzogen. Alle Anlenkungen wieder von Secraft und sehr großer Dimensionierung. Als Servos wurde einmal mehr auf Typen der Marke Hitec gesetzt. Der Servotyp HS-7970TH ist sehr kraftvoll und bietet kaum Spiel im Servo selbst. Dieser Typ wurde komplett auf allen Rudern daher eingesetzt. Zudem ist dieser Servotyp sehr zuverlässig schon in vielen Modellen im Einsatz. Man sollte generell immer bewährte und getestete Kombnationen montieren. Daher das Motto: "Don´t touch a running system"

 


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