Tomahawk Aviation Futura 2.5X

Finishing:

Update 05.12.2017

....ein wenig Arbeit ist noch an programmierung, Feinarbeiten und dem endgültigen Finish....Die Pilotin sitzt schonmal Probe... :-)

IMG_1489_thumbnail_400x300px.jpg IMG_1519.jpg

isabella-futura001.jpg

Nun ging es an die umfangreiche endgültige Programmierung der Anlage. Zur Verwendung kommt eine MC-28 der Firma Graupner. Der neuen 16 Kanal Sender hat einige neue Features bekommen im Gegensatz zum in die Jahre gekommenen Flagschiff der MC-32. Trotzdem ist die Programmierroutine gleich geblieben.

Die Programmierung folgt dabei meiner jahrelangen Routine und gleichbleibenden Belegung. Dies ist wichtig um auch in Extremsituationen und Notfällen auch blind und einfach alle Funktionen auswendig zu kennen. Meist bleibt nämlich in solchen Situationen keine Zeit zum Nachdenken: "Was war wo?..."

Am Gasstick links liegen dabei auf einem 3-stufigen Knüppelschalter die Landeklappen. Oben im Strak, in der Mitte etwa 15° gefahren, und unten ganzer Fahrweg der Klappen. Diese 3 Stufen werden über 3 unterschiedliche Flugphasen am Sender eingestellt. (Normal, Start, Landung). Dadurch ist es möglich unter dem Menupunkt Knüppeleinstellung die Trimmung phasenabhängig einzustellen. Dadurch kann man in jeder der 3 Klappenstufen das Höhenruder, Querruder und Seitenruder individuell trimmen. Sollte alles exakt eingestellt sein, so wäre dies jedoch nur für das Höhenruder erforderlich, da hier ggf. nur wenige Klicks zur Korrektur des Geradeausflug bei Klappensetzung erforderlich sind, oder auch garkeine. Das muß man erfliegen. Da die neue Futura eine geänderte EWD hat wird dies vermutlich nicht erforderlich sein.

Am rechten 3-stufigen Knüppelschalter wird das Einziehfahrwerk und die Bremse programmiert. Schalter oben = Fahrwerk oben oder besser gesagt eingefahren, Schalter Mitte = Fahrwerk ausgefahren und Schalter nach unten zusätzlich die elektrische Bremse aktiviert. Hier sollte man aufpassen. Der Hersteller Electron hat hier einen werksseitigen Fehler eingebaut mit Auslieferung. Im Auslieferzustand kommt das FW mit einen BEC-Stecker für die Bremsen des Fahrwerk. Das ist aber falsch! Die Bremsen müssen mit einem normalen JR-Stecker angeschlossen werden. Rot und Schwarz außen anschließen, die Mitte bleibt frei. Plus (rot) muss dann am RB-45 Controller zur Mitte zeigend eingesteckt werden.

bec falsch-rb-45.jpg

Die Programmierung des Controllers ist simpel. Den Taster gedrückt halten und danach die Stromversorgung einschalten. Danach loslassen. Programmiermodus wird gezeigt mit Doppel-Flash. Danach Schalter des Fahrwerk auf eingefahren --> Taster drücken --> Schalter Fahrwerk auf ausgefahren --> Taster drücken --> Schalter auf Bremse aus --> Taster drücken --> Schalter Bremse aktiviert --> Taster drücken --> Bugfahrwerksstellung mit Seitenruder wählen --> Taster drücken ---> Fertig (LED leuchte dauerhaft). Die Stellung des Bugfahrwerk ist oder sollte bei den ,eisten Modelle sicherlich in Knüppelmitte sein. Kurz den Hintergrund dazu. Das Bugfahrwerk wird direkt an den Controller RB-45 angeschlossen. Dadurch wird das Bugfahrwerksservo erst aktiviert wenn das Fahrwerk ausgefahren ist und verhindert so das dies im eingefahrenen Zustand bewegt werden kann. Bei der Futura kann durch den großen Rumpf diese Funktion auch weggelassen werden da nichts im Weg ist, aber verbraucht alles Strom und ist unnötig, und es funktioniert super.

Die Vectorfunktion der Futura ist die nächste grundlegende Programmierung. Über die Powerbox Mercury gibt es eine Option dafür, welche ich aber aus einem entscheidenden Grund nicht verwenden werde. Der Vector wird auf Seitenruder und Höhenruder im Flugphase 2 der Powerbox zugemischt. Über den Assistenten der Powerbox geht das aber leider in unserem Fall nicht. Grund dafür ist das die Servos des Höhenruder gegenläufig laufen. Im Assistenten nimmt die Mercury an das jedoch beide gleichsinnig laufen. Dabai wird den jeweiligen Steckplätzen der Kanal 3 (Höhenruder 1) zugeordnet und dem Vector für Höhe automatisch der Kanal 8. Dazu nimmt man ein normales Modell in der PB und nimmt 2 Mischer im Sender. Bei mir ist das dann Kanal 12 (Vector Höhe) wird 1:1 auf den Kanal 8 zugemischt, der Kanal 13 (Vector Seite) 1:1 auf das Seitenruder. In der Powerbox werden dann beide Höhenruder Gyro Elevator A zugeordnet, der Vector Gyro Elevator B. Das 2. Höhenruder wird nun per Servomatching umgepolt und die Mitten und Endpunkte eingestellt. Fertig. Naja fast. Wirkrichtungen prüfen! Und vorallem die Empfindlichkeiten des Gyro einstellen. in der Vector Flugphase muß der Heading Hold oder neuerdings Attitude Assist Aus sein! Grund dafür ist das die Turbine keine Anströmung der Ruder hat im Stillstand! Empfindlichkeit sollte man erfliegen. Wichtig wieder den Airspeed Wert in dieser Phase auf den Maximalwert 5 setzen um en Aufschwingen zu verhindern beim ein und ausfliegen der Figuren.

 


Update 26.12.2017

 


Update 04.01.2018

Nachdem ein erster Funktionstest der Turbine und Smoker erfolgreich verlaufen ist ging es ans Feintuning der Einstellungen der Powerbox. Nochmals wurde die Vectoreinstellung angepasst. Leider aber war eine softwaremäßige Anpassung hier nicht hilfreich. Also wurde die Vectoranlenkung des HR-Vectors nochmals zerlegt. Es hatte sich gezeugt das die Schubstange doch ein paar mm zu lang ist. Dadurch ergibt sich ein ungünstiges Verhältniss der Hebel mit dem Servo. Also das ganze um etwa 5mm gekürzt. Somit war nun der Vector absolut mechanisch auf ein Nullmaß eingepasst. Somit hat der Servo genug Weg um gerade auf Höhe mehr Ausschlag zu erreichen ohne an mechanische Servewegsgrenzen zu kommen.

                IMG_1678.jpg          IMG_1677.jpg

Beim ersten Test am Platz war auch auf der Powerbox Mercury ein flattern des Seitenruder zu erkennen. Ob dies nun durch eine Beeiflussung des Gyro durch das Turbinengeräusch aufgetreten war, oder auch durch das Spiel in Anlenkung kam konnte dabei nicht endgültig geprüft werden. Als erstes wurde einmal die Powerbox Mercury mit einer erhältlichen Schallschutzhaube versehen, welche die Beeinflussung des Gyro beheben sollte. Diese Haube aus Schaumstoff wird direkt über der Mercury angebracht. Dieses Phänomen des Gyro ist auf einen neuen Sensor (6-Achsen) zurückzuführen welcher in den der Powerbox Mercury zum Einsatz kommt. Dieser scheint darauf etwas anfällig. Powerbox Systems hat jedoch seit einiger Zeit diesen wieder umgestellt auf den alt bewährten 3-Achssensor der auch in der Powerbox Royal SRS und dem IGyro SRS zum Einsatz kommt.

       IMG_1670.jpg IMG_1680.jpg

 


Update 08.01.2018

Die kleinen Arbeiten zum Abschluss nehmen dann mit die meiste Arbeit ein, obwohl man diese am Ende meist garnicht sieht. So war heute eine Optimierung des Seitenruders angesagt. Ab Werk wird das Seitenruderblatt mit einer von unten eingeschobenen Stahlstange an 2 Haltern der Flosse finziert. Leider hatte die Stahlstange in der Seitenruderflosse etwas Spiel. Das ganze summiert sich am Ende in ein deutlich wackeiliges Seitenruder. Also wurde alles zerlegt und erstmal genau geprüft nochmals. Danach die Öffnungen mit Epoxy verschlossen und dann mit etwas Untermaß der Stahlstange komplett neu gebohrt. Das ganze ist etwas tricky da man einen sehr sehr langen Bohrer benötigt. Am besten man nutzt dazu einen Handbohrer, dann läuft nichts weg, die Wandstärken sind eh gering das dies schnell erledigt ist. Nach dem Bohren ordentlich gesäubert und die Passung geprüft. Passt. Also wieder alles montiert und geprüft. Das Stahl muss zwar nun mit doch hohen Kraftaufwand eingeschoben werden, aber einarbeiten tut sich das sehr schnell. Ergebniss: Absolut 0 Spiel jetzt und durch eine Kugelkopfanlenkung auch bis zum Servo spielfrei. So muß das sein.

          IMG_1684.jpg  IMG_1672.jpg


 Update 09.01.2018

Heute waren nur kleinere Arbeiten anstehend und so wurden beispielsweise kleine erstellte Abdeckungen aus GFK erstellt für die Gestänge und Ruderanlenkungen. Diese mussten natürlich noch im passenden Farbton angepasst werden. Lackiert in einer kleinen improvisierten "Lackierkabine" mit RAL-Ton 5002 Sprühlack von Dubri-Color. Diese Farbmarke hat sich in der Vergangenheit als gut herausgestellt und es gibt diese auch in kleineren Dosen. Die Verklebung erfolgt dann am Rumpf mit Heißkleber um diese bei Bedarf rückstandsfrei wieder zu lösen. Dabei einfach den Untergrund etwas mit Fön erwärmen, dann hat man etwas bessere Möglichkeiten zur Anpassung und kann noch kurz etwas verschieben und anpassen. Überstände entfernt man einfach mit etwas "wegrubbeln" mit dem Finger.

      IMG_1661.jpg IMG_1662.jpg

Ebenfalls wurden zeitgleich während der Trockungsphasen einzelne Beschriftungen angebracht im Modell. Nicht unbedingt erforderlich aber ich mag es eher strukturiert und genau beschriftet das nie Unklarheiten auftauchen., Gerade bei der Empfängerzuordnung und der Akkus. Eine Aluplakette mit Namen und Anschrift des Piloten gemäß der aktuellen Luftverkehrsordnung wurde ebenfalls (von Außen sichtbar) am Spant angebracht.

      IMG_1668.jpg IMG_1664.jpg

Die Seitenruderflosse wurde bei meiner Futura entgegen der eigentlichen Vorgabe der Verschraubung auf dem Rumprücken nach innen anders ausgeführt. Dazu wurde im Seitenruder eine Gewindebuchse eingelassen. Damit kann die Flosse jetzt verdeckt und nicht sichtbar von innen im Rumpf mit einer Schraube mit Sterngriff festgezogen werden. Einfac die bessere, optisch schönere Lösung dazu.

                    IMG_1683.jpg      IMG_1679.jpg

  


Update 20.01.2018

Nachdem einige Dinge mir so nicht gefallen haben, habe ich das ganze nochmals verändert und nach meinen bedürdnissen neu angepasst. So wurden beispielsweise für das Seitenruder sowie die beiden Höhenruderhälten andere als erst angedachte Steckverbindungen gelötet und verbaut. Dabei wird das Stecksystem One2One von Powerbox Systems eingesetzt. Es besitzt eine schnöne Federkraft und ist somit auch nach unzähligen Verbindungen und Demontagen fest im Sitz und bietet so bessere und vorallem dauerhaftere Verbindungssicherheit.

IMG_1748.jpg IMG_1749.jpg

Als nächster Schritt wurden die Leitwerke "entdröhnt", bzw. besser gesagt verkleidet um auch Scheuerstellen der GFK Teile untereinander zu vermeiden. Zum Einsatz kommt dazu selbstklebendes Filzmaterial in 1mm Stärke. Dadurch erreicht man auch gerade bei den Höhenleitwerken eine leichte Vorspannung und verhindert damit leichtes Spiel und Klappern.

IMG_1751.jpg IMG_1752.jpg

Kurzinfo   |   Design   |   Technik   |   Lieferung   |   Aufbau   |   weitere Arbeiten   |    Letzte Arbeiten   |    Erstflug