Tomahawk Aviation Futura 2.5X

Update 29.04.2018

Der Erstflug der Futura stand an...

Am Sonntag den 29.04.2018 war es nun soweit. Das Wochenende seit Freitag war doch zuerst noch ein Besuch der Prowing 2018 in Bad Sassendorf angesagt. Zum Morgen des Sonntag zeigte die Sonne ein Einsehen und die Temperaturen waren auch angenehm. Nur leider war der Wind nicht ideal. Er lag nur teilweise auf der Bahn und drehte oft auf Crosswind mit teils heftigen Böen. Aber die Motivation war da und so wurde am Morgen der Wagen gepackt und alles fertiggemacht.

Kurz nach dem Mittag am Modellflugplatz wurde dann alles aufgebaut und nochmals nachgestellt und geprüft. Erst ab 15.00 Uhr war ja wieder Betrieb mit Turbinenantrieb am Platz möglich bezüglich der Mittagspause.

Nachdem die Futura getankt wurde mit den knapp 5 1/2 Liter Kerosin und der Smoketank ebenfalls mit Rauchöl gefüllt wurde ging es zum Start. Wind? Nicht ideal. Weiterhin böig. Beim Anlassen der Turbine wurde dann noch ein Fehler festgestellt. Die Powerbox Mercury ging mit dem in der Weiche verbauten IGyro in Resonanz was ein Schwingen des Seitenruder zur Folge hatte. Das war nicht weiter dramatisch da die Futura generell ohne Kreisel im Normalflug betrieben wird, nur bei Vectorbetrieb ist dieser aktiv. Das Problem ist bekannt. Powerbox Systems bietet dazu eine Schallschutzhaube an, jedoch brachte diese nicht den gewünschten Erfolg, denn diese war bereits im Modell verbaut. Eine verbesserte Version der Mercury wurde bereits nach dem Erstflug von Powerbox Systems versendet um dem Problem Abhilfe zu schaffen.

Nun zum Erstflug selbst. Das Modell war noch deutlich zu hecklastig, was mit demzufolge agilen Höhenruder quittiert wurde. Zum Start erwischte das Modell gerade im Moment des Abhebens eine seitliche Windböe. In Verbindung der zu hecklastigen Schwerpunktlage (Angabe lt. Hersteller). kippte die Futura gleich in den Messerflug, konnte aber durch die guten Flugeigenschaften und schnellen Korrekturen ausgeglichen werden. Erstflug ist eben Erstflug. Der Flug selbst war ganz entspannt. Keinerlei Trimmkorrekturen waren erforderlich. Jedeglich ein leichtes Steigen bei gesetzten Klappen war zu merken was aber auch an der hecklastigen Auslegung und einer noch etwas zu hohen Speed gelegen haben kann. Hier muss man das Modell erst einmal ausgiebig kennenlernen und testen.

Der anschließende erste Landeanflug zeigte noch einen deutlichen Geschwindigkeitsüberschuss. Merklich konnte viel langsamer angeflogen werden. Da jedoch auch die Ausschläge noch etwas zu groß gewählt waren oder zu wenig Expo behielt ich eine konstante Lande und Sinkrate bei ohne eine zu große Anstellung. Sicher ist Sicher nach der langen Bauzeit und den im Hinterkopf schwirrenden Modellkosten. Der zweite und damit finale Endanflug war mit 1/4 Gas angesetzt. In der Landekurve musste dann jedoch Schub nachgeleght werden da seitlich der Wind ins Modell bließ und die große Angriffsfläche der Tragsflächen eine starke Reduzierung zeigte. Im geraden Endanflug dann Turbine sofort auf Leerlauf und Ausschweben lassen ohne extremes Abfangen der Ausschläge und Schwerpunkt wegen. Aufsetzpunkt war knapp Mitte des 100m langen Modellflugplatz in Oederan. Reichte aber in Verbindung der Radbremsen ohne Probleme aus.

Ein große Last und Anspannung fiel nach der Landung ab. Sie fliegt und bedarf nur weniger Nachbesserungen in den nächsten Tagen.Lächelnd

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