Ventus 2cx

Ein Ventus 2cx entsteht...

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Da auch mir immer mehr der Drank nach einem schönen Scale Großsegler war, mußte ich auch da mal etwas mir zulegen. Zuerst fiel die Wahl auf einen Oldtimer-Segler, doch nach einigen Überlegungen und in Anbetracht der doch eher schlechten Segelflugleistung dieser Modelle fiel dann letztendlich die Wahl auf ein Modell der Schempp-Hirth Flugzeugbau GmbH, speziell den Ventus 2cx.

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16.04.2015

Der Ausbau des Modells erfolgt mit sehr hochwertigen technischen Komponenten. Als Stromversorgung kommt eine Powerbox Competition von Powerbox Systems zum Einsatz. Als Empfänger wurde ein Micro-12 von Weatronic ausgewählt. Für die Thermikerfassung wurden weiterhin das Link-Vario Duo von Weatronic, sowie das Weatronic GPS-Pro Modul verbaut. Gegen die "Höhenruderthermik" wurde eine Tek-Pro Düse aus gleichem Hause verbaut. Leider war die Verschlauchung dazu im Seitenruder sehr sehr kompliziert, da der Durchbruch im Rumpfrücken zum Seitenruder nur ein winziges Loch ist. Im gleichem Atemzug wurden noch das Höhenruderservo, sowie das Seitenruderservo montiert. Ebenfalls wurde der komplette Kabelbaum für das Modell angefertigt.

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Was ist eine Tek-Düse? (siehe Bild oben)

Die Tel-Düse eleminiert das das Vario durch betätigen des Höhenruder bereits ein Steigen anzeigt. Somit wird am Vario nur das reale Steigen durch Thermik / Aufwind akustisch und optisch am Sender angezeigt.

Weitere Inforamtion dazu unter:  Fa. WS-Tech     Fa. Schempp-Hirth

17.04.2015

Heute ging es an den Einbau und Funktionsaufbau des Fahrwerkes des Ventus. Als Fahrwerk kommt ein Scale Einziehfahrwerk zum Einsatz. Problematik es Fahrwerrkes ist es das ein zusätzlich zum Klappmechanismus ebenfalls noch einknickt. Dazu ist es unablässig eine 100% Geometrie der Servoposition in allen
 proportionallen Wegen zu gewährleisten. Dies erfordet sehr viel Feingefühl und viel Denkschmalz in Bezug auf das Gestänge. Es darf nicht schwergängig gehen, aber auch mechnanisch verriegeln ohne das das Servo bei zurückfahren dann zu starke Last benötigt. Als Fahrwerkssertvo kommt ein Hitec HS-75BB zum Einsatz. Es ist ein reines Servo für Einziehfahrwerke und läuft nur von Anschlag zu Anschlag im Winkel von 180° was geradezu ideal ist für dieses Fahrwerk.

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Einen herben Rückschlag gab es in Bezug auf eine Fläche. Alle verbauten Servos durchgebrannt durch einen Kurzschluss im Kabelbaum der durch vermutlich Kohlefaser (leitfähig!) entstand. Also neue bestellt und den kompletten Kabelbaum neu verlegt und gelötet. Doppelte Arbeit leider und nochmals deutlich zusätzliche Kosten. Als Servos in der Tragfläche kommen Futaba S3150 zum Einsatz.

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03.05.2015

Nach langen Versuchen das Modell mit dem Weatronic Wizzard einzustellen, was nicht zufriedenstellend geklappt hatte, wurde das Modell nun "frei" programmiert. Nach kurzer Zeit lief ales zufriedenstellend. Als nächster Schritt steht nochmals der Abgleich (mechanisch) der Anlenkung der Störklappen an. Der Funktionstest ergab das der Weg vermutlich nicht 100% mechanisch identisch verläuft, was ggf. auf eine leicht veränderte Einbausituation der Servos zurückzuführen ist, was leider modellspezifisch bedingt ist. Im schlimmsten Fall muß eine Fahrkurve der Servos programmiert werden um dies auszugleichen.

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Ebenfalls wurde in gleichem Atemzug am kompletten Modell spezielles "Zackenband" verlegt, um die Performance des Modells im Langsamflug nochmals deutlich zu erhöhen. Diese Modifikation, auch Turbolatoren genannt verbessern das Flugverhalten erheblich und werden auch im manntragenden Flugsektor in diversen Varianten eingesetzt.

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Abschluß der letzten Arbeiten....

Das Design ist fertig und angebracht...

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